7 Sachen, die Sie über den HERINGSSCHMAUS eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 08/15 vom 18.02.2015

Warum ist eigentlich der Aschermittwoch der Tag des großen Heringsschmauses?

Weil am Aschermittwoch der Fasching endet und die 40-tägige Fastenzeit beginnt, in der gläubige Christen auf Fleisch, Milchprodukte, Alkohol und Eier verzichten.

Und warum ausgerechnet Hering?

Vermutlich weil der Hering sogar in unseren Breitengraden aufgrund seines häufigen Vorkommens von jeher der wichtigste Speisefisch und ein "Arme-Leute-Essen" war.

Kann man den Hering heutzutage ohne schlechtes Gewissen schmausen?

In der Ostsee sind die Bestände durch starke Befischung und ökologische Probleme stark zurückgegangen. Aber im Nordostatlantik sind sie laut WWF stabil.

Gibt es nachhaltig gefangenen Fisch?

Gibt es. Er ist mit dem Umweltsiegel von MSC für Wildfisch, dem ASC-Siegel für verantwortungsvolle Aquakultur oder diversen Bio-Gütesiegeln gekennzeichnet.

Was muss bei einem traditionellen Heringsschmaus alles auf den Tisch?

Hauptsache Hering -in allen erdenklichen Varianten: verschiedene Heringssalate, Rollmöpse, Matjes, Salzund Bismarckheringe, Bücklinge, Surströmming, grüner Hering...

Und wenn einem Hering zu sehr fischlt?

Dann darf man heutzutage getrost auf andere Fischarten ausweichen. Pangasius zum Beispiel.

Eines noch: Warum heißt der Zelthering wie der Fisch?

Möglicherweise weil die Form der Verankerungsstifte der des Fisches ähnelt oder weil es sich vom lateinischen haerere, hängen (bleiben), ableitet.


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