Fatale Optik in Wiener Neustadt: Warum die Grünen die Blauen in Wiener Neustadt tolerieren


Bericht: Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 09/15 vom 25.02.2015

Treffen eine Grüne und ein Blauer aufeinander, gibt es normalerweise Streit. Wiener Neustadt ist anders. Dort versammelten sie sich zur gemeinsamen Pressekonferenz: die lokale FPÖ, deren Obmann Udo Landbauer Niederösterreich "mit Asylantenheimen und ähnlichen Sicherheitsrisikos verseucht" sieht. Die "Liste Haberler", deren Vorsitzender aus der rechtsextremen Szene kommt und die einen "sofortigen Zuwanderungsstopp von Ausländern in Genossenschafts-und Gemeindebauten" fordert. Das Bündnis "Soziales Wiener Neustadt", das das Verteilen des Korans verbieten will. Und die Wiener Neustädter Grünen.

Unter dem Motto "Wiener Neustadt bunt regieren" wählten sie den ÖVP-Politiker Klaus Schneeberger zum Bürgermeister. Dafür erhalten die Grünen einen Sitz im Kontrollausschuss und einen autofreien Hauptplatz.

Packeln die Grünen in Niederösterreichs zweitgrößter Stadt mit den Rechten - und das für einen autofreien Hauptplatz? "Die Grünen haben in Wiener Neustadt zwar keine Koalition mit

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