Zwei besorgte Männer geben der alten Tante Austropop den Schmäh zurück

Würdigung: Gerhard Stöger | Feuilleton | aus FALTER 09/15 vom 25.02.2015

Erstens kommt es oft anders, zweitens als man denkt, und drittens ist das manchmal gar nicht so schlecht. Aber der Reihe nach: Herbert Janata zählte als Kopf und Herz der Worried Men Skiffle Group zu den Gründervätern des Austropop. So richtig im Rampenlicht standen er und die Band zwar nur relativ kurz, dafür war das Quintett umso länger aktiv: 1960 gegründet, spielten die Worried Men unglaubliche 54 Jahre lang regelmäßig, bis sie im Sommer 2014 endgültig den Hut draufhauten.

Janata, der heuer seinen 75. Geburtstag feiert, hält freilich nichts vom Musik-Ruhestand. Ganz im Gegenteil: Er lässt es mit dem Duo Worried Man &Worried Boy noch einmal ordentlich krachen, an den Trommeln unterstützt von seinem Sohn Sebastian, dem Schlagzeuger der in Berlin lebenden österreichischen Diskurspopband Ja, Panik.

Dass da etwas im Busch sei, verriet Janata der Ältere dem Falter schon 2010 im großen Gespräch zum Fünfziger der Worried Men Skiffle Group. Er habe von Ja, Panik einen Plattenvertrag

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige