Der Stadt Beine machen

Mitbringsel-Design aus Wien: Vienna to go nennt sich ein neues Souvenirgeschäft in bester Lage beim Naschmarkt

Stadtleben | Geschäftsbericht: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 09/15 vom 25.02.2015

Die Lage könnte nicht besser sein: Das Majolikahaus an der Wienzeile, Ende des 19. Jahrhunderts von Otto Wagner geplant, ist eine Touristenattraktion. Gegenüber der Naschmarkt, eine Menge Laufkundschaft. Seit drei Jahren hat die Grafikdesignerin Karen Gröbner in dem hübschen Gebäude schon ihr Atelier. Nun eröffnete sie gemeinsam mit ihrer Kollegin und Geschäftspartnerin Nora Founé in einem winzigen Geschäftslokal ein Andenkengeschäft. Aber eines, das sich sehr von den mit Sisi-und Kaiserkitsch vollgeräumten Shops auf dem Markt unterscheidet.

"Vienna to go" heißt das Projekt, und ein bisschen schaut das Geschäft so aus, als gäbe es hier Third-Wave-Kaffee im Pappbecher. Aber das Tischchen mit den Sesseln auf der Wienzeile ist nur da, damit Frau Gröbner in der Frühlingssonne sitzen kann. Wenn sie nicht gerade am Computer hinterm Kassatisch einen Job erledigt. Oder Touristen, die es im Minutentakt in das kleine Geschäftslokal spült, wortreich erklärt, was hinter all den schön


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