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IT-Kolumne

Medien | Anna Goldenberg | aus FALTER 09/15 vom 25.02.2015

Vielleicht geht es Ihnen ja genauso. Ich verfolge die alljährliche Oscar-Verleihung immer etwas wehmütig mit. Als Heranwachsende hielt ich mich nämlich für einen künftigen Hollywoodstar. Beim Krippenspiel in der Volksschule schaffte ich es aber nur zum Engerl im Leintuch, weil ich keinen richtigen Ton treffen konnte. In einem Studentenmusical spielte ich immerhin drei Leichen.

Im Internet kann man seinen Kindheitsträumen nachhängen. Bei Vulture gibt es jetzt etwa einen (englischsprachigen) Oscar-Dankesredengenerator. Endlich. Ich tippte die verlangten Informationen ein. Preis? Hauptdarstellerin, no na. Familienmitglied? Urstrumpftante. Partner? Dackel Waldi. Fähigkeit? Singen. Meine Rede wurde aufschlussreich: "Wow. Danke vielmals. Danke an die Akademie, danke an die anderen Nominierten Ich muss meiner Urstrumpftante danken Meinem Dackel Waldi danke ich dafür, dass er mir beigebracht hat zu singen."


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