Zurück in die Vergangenheit

Mobilität der Zukunft: Warum wir in absehbarer Zeit immer noch im Auto sitzen werden, anstatt zu beamen

Stadtleben | VORSCHAU: BIRGIT WITTSTOCK | aus FALTER 10/15 vom 04.03.2015

Ginge es nach den Scripts vorwitziger Hollywoodregisseure, würden Skater heute längst auf Hoverboards durch die Luft gleiten, anstatt wie gehabt über zu schmale Gehsteige zu rattern, man würde, anstatt mit der Karre in städtischen Molochen im Stau zu stehen, in fliegenden Autos durch die Luft zischen. Aber nein: So war unsere Gegenwart nur in den 1980er-Jahren vorstellbar, als sich die Science-Fiction-Komödie Zurück in die Zukunft II das wilde Jahr 2015 ausmalte.

Sieht man sich heute auf Straßen, Schienen und in der Luft um, so sind wir immer noch erstaunlich konventionell unterwegs: Die Concorde, das einzige Überschallpassagierflugzeug, wurde bereits 2003 wieder eingemottet, Magnetschwebebahnen oder Hochgeschwindigkeitszüge wie der französische TGV, der japanische Shinkansen und der deutsche ICE sind teure Prestigeprojekte, die aufgrund ihrer hohen Kosten immer wieder für Diskussionen sorgen, und seit die Ölkrise 2.0 von 2008 ausgesessen und Sprit wieder erschwinglich ist,


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