Auch Scheitern kann poetisch sein

Surreal und tragikomisch: Das belgische Performancekollektiv FC Bergman kommt mit einem neuen Stück ins Tanzquartier

Feuilleton | VORSCHAU: VERONIKA KRENN | aus FALTER 10/15 vom 04.03.2015

Ellen lang, 50 breit, 30 hoch. Ein hölzerner Kasten, die Arche, auf der Noah laut biblischer Erzählung der Sintflut entfliehen konnte. "300el x 50el x 30el" nennt FC Bergmann die kinematografische Live-Performance, die nach ausgedehnter Tournee durch Europa nun auch in Wien Station macht. "Wir erzählen die Geschichte von Menschen, die aus Angst wie paralysiert sind. Wenn Bewegung stattfindet, dann im Kreis", sagt Stef Aerts, einer der sechs Köpfe des jungen belgischen Performancekollektivs. "Allzu realistisch braucht man sich das aber nicht vorzustellen. Unsere Figuren sind wie Karikaturen gezeichnet", erklärt der Schauspieler.

Vor sieben Jahren, noch in der Antwerpener Schauspielschule, kreierten fünf theater-und filmaffine Studenten (Stef Aerts, Joé Agemans, Bart Hollanders, Matteo Simoni, Thomas Verstraeten) und eine Studentin (Marie Vinck) ihre erste gemeinsame Theaterarbeit, die prompt erfolgreich war. Erstmals in Wien war FC Bergman bei den Wiener Festwochen 2014 mit "Van den


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