Ein Leben kann so leicht patschert werden

Kaputter, härter, besser: Wolfgang Murnberger über den neuen Brenner-Film mit Josef Hader

Feuilleton | GESPRÄCH: MICHAEL OMASTA | aus FALTER 10/15 vom 04.03.2015

Wolfgang Murnberger sitzt im Café Eiles an einem Fenstertisch und macht einen sehr entspannten Eindruck. Ein Fernsehteam verabschiedet sich, ich rücke nach. Wird das ein langer Interviewtag heute? Nein, gar nicht schlimm, sagt der Filmemacher, er habe nicht so viele. Und dann, mit einem leicht schelmischen Grinsen: "Das meiste muss der Josef machen."

Seit dem letzten Film mit Josef Hader als Privatdetektiv Simon Brenner ist allerhand passiert. Vor sechs Jahren wurde "Der Knochenmann" mit über 280.000 Besuchern allein in Österreich zur erfolgreichsten heimischen Produktion von 2009. Seither hat Regisseur Murnberger wenigstens zehn Fernsehfilme gedreht, dazu den ersten rundum erneuerten heimischen "Tatort", drei Episoden der TV-Serie "Paul Kemp", sicher doppelt so viele von "Vier Frauen und ein Todesfall" und fürs Kino den (Anti-)Nazifilm "Mein bester Feind" mit Moritz Bleibtreu, Georg Friedrich und Marthe Keller.

Und kommende Woche beginnt "Das ewige Leben". Es ist die vierte Zusammenarbeit


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