Empfohlen Rögl legt nahe

Dieses "Chaos statt Musik" war sein Bestes

Lexikon | aus FALTER 10/15 vom 04.03.2015

Dmitri Schostakowitschs Werk über das repressive russische Provinzleben mit Angela Denoke als "Lady Macbeth von Mzensk" und mit Kurt Rydl als Schwiegervater, den sie mit Rattengift umbringt, kommt in einer Wiederaufnahme unter dem Dirigenten Ingo Metzmacher an die Staatsoper zurück. In Matthias Hartmanns Inszenierung röchelt der Vergiftete sein Leben auf einer Stalinbüste aus. Der Bezug: Stalin verließ 1936 seine Loge schon zur Pause, damit war der Komponist zum Verriss in der Prawda freigegeben, Schostakowitsch verbot aus Angst zeitlebens die Aufführung der Urfassung und komponierte keine Opern mehr.

Staatsoper, So 18.30, Mi 19.00 (bis 17.3.)


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