Best of Schauspielhaus: zehn starke Stücke aus acht starken Jahren - von Ewald Palmetshofer bis Paul Claudel, von Anja Hilling bis Thomas Arzt

Feuilleton | WK | aus FALTER 11/15 vom 11.03.2015

hamlet ist tot. keine schwerkraft (2007)

Das fängt ja gut an: Mit dem Familiendrama des damals 29-jährigen Oberösterreichers Ewald Palmetshofer präsentiert das Schauspielhaus gleich am ersten Abend der neuen Direktion einen tollen neuen Autor, der in einer eigenwilligen Mischung aus Poesie, Mathematik und leerem Geplapper eine Welt ohne Herz beschreibt.

Die Strudlhofstiege (2008)

Die Theaterserien waren die schönsten Nebensachen der Beck-Jahre. Die erste war gleich die beste: Doderers legendärer Alsergrund-Roman - die titelgebende Stiege liegt gleich ums Eck vom Theater - als hochkomische Soap-Opera in zwölf Folgen.

wohnen. unter glas (2008)

Drei Leute, die als Studenten eine WG geteilt haben, treffen einander als desillusionierte Thirtysomethings wieder. Babsi und Jeani lauschen andächtig den wirren Monologen von Max, in denen dieser etwa vom Frustshoppen bei Saturn erzählt: "Nie mehr unpolitisch geil sein!" Lässig.

Schwarzes Tier Traurigkeit (2008)

Anja Hillings Drama beginnt als flotte


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