Nachgetragen

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Politik | aus FALTER 11/15 vom 11.03.2015

Vortrag und Diskussion: Stadtplanung und Rassismus

BARBARA TÓTH

Fremdenhass und Rassismus finden sich in Leserbriefen, Postings, auf Plakaten politischer Parteien, oft auch in Wandschmierereien. Aber wie schauen die Gesichter und Biografien dazu aus? Die Pegida-Bewegung machte die Menschen dahinter sichtbar, mitten in der Stadt, auch in Wien. Was oftmals anonymisiert in Foren von sich gegeben wird, war plötzlich Teil der Stadt, als "Stimme von der Straße". Wie gehen Stadtplaner in mitteleuropäischen Städten mit Migrationsphänomenen um? Welchen Stellenwert haben Angst und Angstmache vor Ghettoisierung in der Theorie und der stadtplanerischen Praxis in Wien? Welche Tendenzen gibt es, etwa jene des "new military urbanism"?

Die österreichische Gesellschaft für Architektur lädt dazu diesen Freitag, den 13. März 2015, um 19 Uhr den Hamburger Soziologen Vassilis S. Tsianos zu einem Vortrag und einer Diskussion in ihre Räumlichkeiten ein. "Urbane Paniken. Antimuslimischer Urbanismus" lautet


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