Wien, wo es isst

Nordbahnhof: So schmeckt die Trabantenstadt

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 11/15 vom 11.03.2015

In den vergangenen sieben Jahren entstand auf dem ehemaligen Gelände des Nordbahnhofs ein neuer Stadtteil. Mit riesigem Park ohne Bäume, relativ ähnlichen Wohnquadern rundherum und geraden Straßen, die alle gleich aussehen. Warum man heute noch neue Stadtteile so baut, ist die Frage, die hier aber nicht beantwortet werden kann und soll.

Stattdessen jene, was es hier zu essen gibt. Und da muss man sagen: Es könnte schlimmer sein - etwa so wie in der Donaucity. Der Mix hier ist nicht schlecht, es gibt ein paar wenige Alternativen zu den in Steinwurfabstand platzierten Supermärkten, die Lokale könnten hier Zentren von Lebensqualität werden, so Leben hier einmal stattfinden sollte.

Eines der ersten Lokale hier war vor sechs Jahren das Thali, ein indisches Lokal mit Kantinenanmutung, in dem man eines von neun Currys und eine von fünf Saucen wählt, das dann mit Gemüse, Salat und Dhal ergänzt wird. Rasch, unkompliziert und auch gar nicht schlecht.

Thali, Crêpes und Bio-Suppe

Das Café


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