Was die sich leisten!

Trofaiach war der Versuchsballon für die Gemeindefusionen. Wie geht's dem jungen Bündnis heute?


Fusionsgespräche: Gerlinde Pölsler
Steiermark | aus FALTER 11/15 vom 11.03.2015


Im ehemaligen Gemeindeamt von Hafning haben sich Vereine und kleine Dienstleister eingemietet. (Foto: J. J. Kucek)

Im ehemaligen Gemeindeamt von Hafning haben sich Vereine und kleine Dienstleister eingemietet. (Foto: J. J. Kucek)

Äcker, Bauernhöfe, Berge, von denen der Schnee runterschaut. Zwei Häuser, ein Wahlplakat des Bürgermeisters, dann wieder lang nichts. Kilometerlang ziehen sich von Hafning Straßen Richtung Krumpengraben, in die Rötz, ins Laintal. Kein Mensch würde vermuten, dass dies die sechstgrößte Stadt der Steiermark ist. Ist es aber, seit der 1800-Einwohner-Ort Hafning mit dem noch kleineren Gai und Trofaiach zusammengegangen ist. Gemeinsam bringt es die Stadt im obersteirischen Abwanderungsbezirk Leoben nun auf gut 11.500 Köpfe und ist nicht mehr fünf Quadratkilometer groß, sondern 143.

Die Stadt Leoben, ehemals das Wohnzimmer der Voest-Alpine-Arbeiter, hat sich frühzeitig als Versuchskaninchen für die steirischen Gemeindezusammenlegungen gemeldet. Unter Bürgermeister Mario Abl (SPÖ) fusionierte sie Anfang 2013, zwei Jahre vor den anderen Kommunen, für die es erst mit letztem Silvester ernst wurde. In Trofaiach lässt sich studieren: Was kann eine Fusion bringen, was aber auch nicht? Lässt sich wirklich so viel einsparen? Muss es zu einer Ausdünnung der Infrastruktur kommen?

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