"Das Limit an Lokalen am Naschmarkt ist erreicht. Neueröffnungen sind nicht mehr möglich"

Stadtleben | aus FALTER 12/15 vom 18.03.2015

Was macht die Politik, wenn sie wenig machen kann? Ein neues Logo präsentieren, denn das geht am einfachsten. Wiens für Märkte zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) präsentierte Anfang dieser Woche nicht nur ein neues, grasgrünes Naschmarktlogo, sondern auch einen neuen Web- und App-Auftritt für den Naschmarkt. Ein Bio-Eck am Bauernmarkt am Samstag soll die Besucherinnen und Besucher, die inzwischen zum Beispiel lieber auf den Bauernmarkt am Yppenplatz gehen, zurückholen. Im April startet der Bau der Begegnungszone auf der Schleifmühlbrücke, Ende 2016 sollen alle Renovierungsarbeiten abgeschlossen sein. Neu sind auch Straßennamen wie etwa die "Minerl-" oder "Reserl-Gasse". Aber lassen sich mit diesen Behübschungen die eigentlichen Probleme des Marktes lösen?

Frau Stadträtin, wie wollen Sie mehr Produkte der Wiener Bauern auf den Naschmarkt bringen?

Frauenberger: Regionale, saisonale und vor allem biologische Produkte sind ein immer wiederkehrender Wunsch in vielen


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