Künstliche Märkte

Viennacontemporary in St. Marx, Viennafair im Prater: Wien hat im Herbst gleich zwei Kunstmessen

Bericht: Nicole Scheyerer | Feuilleton | aus FALTER 12/15 vom 18.03.2015

Letzte Woche Prag und Polen, morgen Dubai: Christina Steinbrecher-Pfandt, Direktorin der Kunstmesse Viennacontemporary, ist derzeit ständig unterwegs, um ausländischen Galeristen eine Zusage für die für Herbst geplante Verkaufsveranstaltung zu entlocken. "Es herrscht viel Verwirrung", gab der Geschäftsführer der Messe, Renger van den Heuvel, bei einem Pressegespräch vergangene Woche zu.

Bis Ende 2014 standen die beiden Direktoren der gut etablierten Viennafair vor, die in den letzten Jahren in den Hallen der Messe Wien stattfand. Nun müssen sie den Kunstmarkt mit neuem Namen, Standort und Termin bewerben, eine Art Make-up-Wechsel auf demselben Gesicht. Damit der Verwirrung nicht genug: Die verwaiste Viennafair wird von der Konkurrenz ebenfalls am Leben gehalten.

Hoch die Tassen!, hieß es noch letzten Oktober. In ihrer zehnten Ausgabe schaffte die auf ost- und südosteuropäische Kunst spezialisierte Viennafair endgültig den Durchbruch. Volle Kojen, insgesamt mehr als 25.000 Besucher,

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