Technik Dinge, die uns brauchen

Wenn die Wohnung für einen mitdenkt

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 12/15 vom 18.03.2015

Smart Home" liegt im Trend, sagen die Experten. Und das sagen sie schon seit langem. Gemeint ist die intelligente Vernetzung von Heimgeräten, im Tech-Jargon spricht man auch vom "Internet der Dinge". Dabei muss man nicht unbedingt an den berühmten Netz-Kühlschrank denken, der selbstständig erkennt, wenn keine Milch mehr da ist, die Einkaufsliste erstellt und auch gleich einen Lieferdienst beauftragt. Die Frage ist, wer braucht so ein Ding überhaupt?

Es gibt allerdings weniger ehrgeizige Smart-Home-Konzepte, die durchaus Sinn machen. Einen Einstieg in die Smart-Home-Technologie bieten etwa die Mydlink-Produkte von D-Link. Mit dem "Home Monitor" lässt sich die Wohnung während längerer Abwesenheit überwachen; das Gerät hat eine Infrarotfunktion sowie ein eingebautes Mikrofon, um im Raum mitzuhören (100 Euro).

Der "Motion Sensor" (40 Euro) dient als Bewegungsmelder und funktioniert bis auf eine Distanz von acht Metern. Mit dem "Smart Plug" wiederum kann man Steckdosen per Netz kontrollieren und damit elektrische Geräte, wie etwa Lampen, steuern (45 Euro).

Für die Geräte genügt ein normales Heimnetzwerk, die Steuerung erfolgt per Smartphone-App. Von einer Rundumvernetzung des Haushalts ist man zwar noch weit entfernt, in Zukunft soll es allerdings möglich sein, Produkte von anderen Herstellern einzubinden. Erst wenn das reibungslos funktioniert, wird sich "Smart Home" wirklich durchsetzen.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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