7 Sachen, die Sie über GELENKBUSSE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 12/15 vom 18.03.2015

Ach ja, soll die Linie 13A nicht demnächst auf Gelenk umgestellt werden?

Richtig. Ab April, Mai soll die Linie vorwiegend von 18 Meter langen Mercedes-Citaro-Gelenkbussen bedient werden.

Und die kommen durch die engen Gassen?

Laut Wiener Linien werden die Brummer aufgrund des engeren Radstands und der modernen Gelenktechnik problemlos durch die engen Gassen der inneren Bezirke manövrieren. Einziger Haken: Man muss einige Stationen umbauen.

Warum das denn?

Weil die Gelenkbusse um sechs Meter länger sind als ihre Vorgängermodelle und somit in den Haltestellen mehr Platz brauchen.

Warum führt man nicht wieder den guten alten Doppeldecker ein?

Barrierefreiheit heißt das Zauberwort. Immerhin ist der 13A mit rund zwölf Millionen Fahrgästen jährlich die meistfrequentierte Buslinie der Stadt. Viele davon sind Eltern mit Kinderwagen. Die und alle anderen, denen Stufensteigen schwerfällt, hätten im Doppeldecker wohl ziemliche Probleme.

Wie viele Leute passen in die neuen Busse?

Statt 75 Passagieren können sich in die Gelenkbusse 128 hineindrängen.

Gibt es auch noch längere Versionen?

Sowieso: den Doppelgelenkbus. Der ist in Südamerika ganz groß. Auch in Deutschland fährt so ein Riesenkübel: Die "AutoTram" ist 30,5 Meter lang und hat Platz für 300 Fahrgäste.

Was kosten die neuen Busse?

60 Millionen Euro haben die Wiener Linien für 217 neue Busse lockergemacht.


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