Darf 's noch a bissl mehr sein: Wiener Märkte abseits der touristischen Trampelpfade

Stadtleben | Birgit Wittstock | aus FALTER 12/15 vom 18.03.2015

Klar, der Naschmarkt ist und bleibt unangefochten auf Platz eins, was die Besucherzahlen betrifft: Rund 66.000 verzeichnete man im vergangenen Jahr pro Woche. Was die Statistik aber nicht erzählt, ist, dass viele alleine der Gastromeile wegen kommen oder Touristen sind, die eher schauen als kaufen. Wer keine Wasabinüsse, Trockenfrüchte und Allerwelts-Antipasti sucht, der hat es am Naschmarkt mittlerweile schwer, fündig zu werden. Aber auf welchem Markt bekommt der Hobbykoch dann seine frischen Zutaten?

Auf 17 Wiener Märkten werden wochentags Lebensmittel feilgeboten, zusätzlich gibt es fünf temporäre Wochenmärkte, die nur an bestimmten Tagen aufgebaut werden. Außerdem poppen, je nach Saison, noch diverse sogenannte Gelegenheits- und Anlassmärkte auf. Eigentlich sollte es den rund 328.400 allwöchentlichen Marktgängern also an nichts mangeln. Doch keinem der Märkte gelingt es, ein ähnlich breitgefächertes Angebotsspektrum abzudecken, wie es einst der Naschmarkt vermochte. Der


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