Haariger Affenkopf im Blumentopf

Die Familie Wurth hat sich der Pilzzucht verschrieben und kultiviert auch Exoten

Stadtleben | Gerichtsbericht: Irena Rosc | aus FALTER 12/15 vom 18.03.2015

Hoch oben im niederösterreichischen Waldviertel liegt Großschönau mit seinem Passivhausdorf, in dem man probewohnen kann. Nahe Großschönau lebt auch die Familie Wurth und züchtet Pilze.

Die Wurths sind offene und freundliche Leute. Ein Gespräch mit Vater Herbert, einem experimentierfreudigen Chemiker, gerät zu einer Einführung in die Geheimnisse der Pilzzucht. Im Keller des Familienhauses wird die Brut für den seit zehn Jahren bestehenden familieneigenen Pilzgarten herangezogen. Die Pilze wachsen dann auf beimpften Untergründen im und ums Haus, im Pilzgarten. Die mit Shiitake beimpften und an Schnüren hängenden Baumstämme sehen aus wie eine Klanginstallation. Beim Betreten des Hauses staunt man aber zunächst nicht nur über Besonderheiten wie den Leucht-, den seltenen Reishi-oder den Affenkopfpilz, sondern eher über die vom Hausherrn tief aus der Erde der steinigen Äcker der Umgebung ausgebuddelten Bergkristalle.

Herbert Wurth, 66, ist gelernter Chemiker und hat vor 35 Jahren


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