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Osterklang: Über Repression und Krieg

Lexikon | HR | aus FALTER 13/15 vom 25.03.2015

Als Weg aller Welt (Weg zum Besinnen II) liest Andrea Eckert Gedichte von Anna Achmatowa, die immer wieder Repressalien des stalinistischen Terrors ausgesetzt war. Auch Dmitri Schostakowitsch war wegen des ihm vorgeworfenen "Formalismus" immer wieder mit Repressionen konfrontiert. Ein Streicherensemble um Christian Altenburger spielt dessen c-moll-Quartett op. 110 und Mozarts letztes Quintett.

Offiziell mit "In memoriam der Opfer von Faschismus und Krieg" überschrieben, geht es Schostakowitsch darin vor allem um die Opfer des Sowjetregimes, darunter viele Juden. Er verwendete Elemente jüdischer Musik, einen Trauermarsch und solche aus der Tradition der Ostkirche, aber auch Zitate eigener Werke und sein Namenskürzel DSCH.

Kammeroper, Do 19.30


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