Von sich duplizierenden Dreiern und den Wonnen der Selbstwirksamkeit

Spiele-Apps für Kinder sind ein wachsender Markt. Sie sinnvoll zu nutzen bringt mehr, als sie zu verteufeln

Stadtleben | ÜBERBLICK: KIRSTIN BREITENFELLNER | aus FALTER 13/15 vom 25.03.2015

Dieser Wurm wurmt! Man kann ihn führen, seine Bewegungen vorzeichnen -und hat doch nur bedingt im Griff, wie er sich weiterbewegt. Eines ist klar: Er darf keinen der schwarzen Punkte berühren, in denen er verschwindet, wie in einem schwarzen Loch. Und er muss die bunten Punkte treffen.

Das Spiel heißt "Blek", läuft auf Smartphones und Tablets und weist alle Ingredienzien eines echten Lebensproblems auf: Die Weg zur Bewältigung der Aufgaben wird einem nicht erklärt. Man muss ihn mittels Versuch und Irrtum selbst finden. Man probiert -und nach einer Weile hat man es! Aber schon taucht die nächste Schwierigkeitsstufe auf ...

"Blek" gewann zahlreiche Preise. "Besser als jedes Spiel, das ich dieses Jahr entdeckt habe, verkörpert 'Blek' den Geist des Spielens", schwärmte Joshua Rothman im New Yorker. "Teuflisch und spannend zugleich", meinte Wilhelm Zsolt auf derstandard. at.

Apps für Kinder gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Manche davon sind rein pädagogische Lern-Apps, wo man Fremdsprachen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige