Gelesen Bücher, kurz besprochen

Politik | aus FALTER 13/15 vom 25.03.2015

Eine neue Ordnung für Europa Vor genau 200 Jahren wurde in Wien über die Zukunft Europas verhandelt, nachdem der alte Kontinent von Napoleon auf den Kopf gestellt worden war. Napoleon träumte von einem vereinten Europa unter französischer Herrschaft. In den von ihm eroberten Gebieten beseitigte er die ständische Rechtsordnung mit ihrer Privilegienwirtschaft, vor allem die Leibeigenschaft, und erlaubte damit eine Umverteilung der bis dahin völlig starren Besitzverhältnisse.

Um diese -aus Sicht der alten Herrscherhäuser negative -Entwicklung rückgängig zu machen beziehungsweise wieder unter Kontrolle zu bringen, trafen sich vom September 1814 bis Juni 1815 die mächtigsten Männer Europas in Wien. Ziel ihrer Zusammenkunft war, Europa eine neue, aber gleichzeitig vorrevolutionäre Ordnung zu geben. Im reich bebilderten Band "Der Wiener Kongress" finden sich alle Informationen über diese epochemachende Veranstaltung, die man kennen sollte. Auch dank historischer Schätze aus dem Staatsarchiv

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