Technik Dinge, die uns brauchen

Ein App, das einem die Routine abnimmt

Medien | PRÜFBERICHT: THOMAS VAŠEK | aus FALTER 14/15 vom 01.04.2015

Routinetätigkeiten können nerven, niemand will immer wieder das Gleiche machen. Das gilt auch fürs Smartphone und Tablet. Ob es um das Ablegen von Notizen oder das Posten von Fotos auf Facebook geht: Jedes Mal muss man die entsprechende Anwendung öffnen, Text eingeben und irgendwelche Buttons drücken.

Mit der passenden App lassen sich wiederkehrende Arbeitsschritte automatisieren. Mit der App "Workflow" (iOS, 4,99 Euro) etwa kann man über 200 verschiedene Aktionen durch einfaches Drag &Drop miteinander verbinden; die Ablaufroutine lässt sich dann mit einem Klick ausführen, ohne die Workflow-App verlassen zu müssen.

So kann der Nutzer komplexe Workflows mit verschiedenen Bedingungen und Filtern generieren und selbstständige Anwendungen festlegen. Ein "Content Graph" zeigt dabei an, welche Weiterverarbeitungsoptionen für bestimmte Inhalte zur Verfügung stehen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt: Viele machen sich einen Spaß daraus, besonders nützliche oder komplexe Workflows zu erstellen. Beliebte Workflow-Kreationen findet man auch im Web. Die App verführt jedenfalls zu Spielereien ohne Ende. Was es nun noch bräuchte, wäre eine Workflow-App für das Erstellen von Workflows.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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