WO HENNEN RENNEN

Laufen, flattern und auf Bäumen sitzen. Sandbaden und das Ei in ein richtiges Nest legen: Das können die Hühner bei Toni Hubmann. Nun krähen auf dem Hof auch die Brüder der Legehennen

Politik | REPORTAGE: GERLINDE PÖLSLER | aus FALTER 14/15 vom 01.04.2015

Puut-put-put!" Toni Hubmann streut Körner auf die Wiese, Perlhühner, weiße, braune und schwarze Hennen laufen hinter ihm her. Junior Mat thäus Hubmann zeigt auf die Bäume am Rand der Wiese. "Der Wald bietet Schatten und Fluchtmöglichkeit. Das entspricht den natürlichen Trieben, das Huhn ist ja ursprünglich ein Waldtier." Auch einige Hähne stolzieren in der Herde herum. "Auf 50 Hennen kommt einer", erklärt Toni Hubmann. Die verschiedenen Rassen vertragen sich leider nicht so gut. Manche Hühner würden von anderen gepickt, sie bunt zu vermischen war ein Experiment, das sich nicht bewährt hat. Ansonsten setzt Hubmann seit 28 Jahren Standards in der Haltung von Legehennen. Für die Marke "Toni's Freilandeier" mit Sitz in Glein bei Knittelfeld liefern 140 Bauern Freiland-und Bio-Eier von 300.000 Hühnern. Und neuerdings mästet Hubmann auch Hähne.

Im Stall haben es sich einige Hühner auf der oberen Etage bequem gemacht. "Das Hendl ohne Kopf da drüben", deutet Hubmann, "macht Siesta.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige