7 Sachen, die Sie über OSTERBRÄUCHE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 14/15 vom 01.04.2015

Gibt 's heutzutage noch Ratschenbuben?

Es gibt heutzutage sogar auch Ratschenmädchen, die in der Karwoche Ungläubige mit Ratschenlärm terrorisieren, mit dem sie gläubige Katholiken an die Gebetszeiten um sechs, zwölf und 18 Uhr erinnern.

Und woher kommt das Ratschen?

Der Brauch ist bereits in einem 1482 in Coburg geschriebenen Buch erwähnt. Es heißt darin, dass man mit einem klopfenden Karren in der Stadt herumfuhr und das Volk in die Kirche zur Passion rief.

Wozu Ratschen, wenn es Glocken gibt?

Weil die Glocken ja angeblich am Gründonnerstag nach Rom fliegen und erst in der Nacht auf den Ostersonntag zurückkommen.

Was machen sie in Rom?

Die haben ein Date mit dem Papst. Von beichten, über gemeinsam essen bis zu segnen lassen reichen die Theorien.

Was hat der Osterhase mit der Auferstehung zu tun?

Bereits in der Spätantike tauchte die Hasensymbolik in der christlichen Ikonografie auf. Der Hase wird als der schwache Mensch gedeutet, der Zuflucht bei Christus sucht.

Die Eier? Warum werden Eier geschenkt und versteckt?

So genau weiß man das nicht. Das Ei hat in vielen Kulturen und Religionen eine symbolische Bedeutung. Im Christentum gilt das Ei als Symbol für die Auferstehung.

Was hat es mit dem Osterlamm auf sich?

Ist doch ziemlich logisch: Das sanfte Lamm steht für Reinheit und eine friedliche Lebensweise. Der Mensch soll es ihm also gleichtun und sein Leben ebenfalls in Frieden führen.


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