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Monika Reitprecht steckt hinter den lustigen Facebook-Postings der Büchereien Wien

Feuilleton | BIBLIOTHEKARINNENREPORT: SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 14/15 vom 01.04.2015

Fast 38.000 Fans haben die Büchereien Wien auf Facebook. Das sind mehr Anhänger, als sich die meisten österreichischen Popbands auch nur erträumen. Dabei hat der Social-Media-Auftritt der Büchereien auf den ersten Blick nichts Spektakuläres. Hier berichtet einfach eine Bibliothekarin aus ihrem Arbeitsalltag.

Der hat es freilich immer wieder in sich. Und Monika Reitprecht schreibt scharfzüngig und charmant darüber. Fragt ein Jugendlicher bei der Einschreibung "Was kostet der Scheiß?", postet sie als Reaktion: "Und wieder einen begeisterten Leser gewonnen." Oder sie kommentiert das Treiben an den Computern der Hauptbücherei wie folgt: "In unserer Internet-Galerie schauen von 20 Leuten 19 Facebook. Der 20. Körperteile, die unterhalb vom Face angesiedelt sind."

Die 41-Jährige ist seit 1999 Bibliothekarin bei den Büchereien Wien. Ihre Postings handeln meist von der Bücherei als Begegnungszone, konkret vom direkten Aufeinandertreffen des Personals mit den Nutzern. Dabei prallen oft


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