Grießknödel ist Heimat

Zum Abschluss der kleinen Knödeltetralogie werden identitätsstiftende Knödel gebacken

Stadtleben | GERICHTSBERICHT: WERNER MEISINGER | aus FALTER 14/15 vom 01.04.2015

Dass die Schöpfungsgeschichte im Speckknödel steckt, das Wesen der Menschheit mit dem Germknödel erklärt werden kann und ein Serviettenknödel ein Serviettenknödel ist, wurde unlängst an dieser Stelle ausgeführt. Es muss noch eine Spezies der Knödel behandelt werden. Die der identitätsstiftenden Knödel.

Dass diese nicht unbeachtet bleiben, ist der Aufmerksamkeit von Julia Fuchs zu verdanken. Fuchs tritt in diesem Blatt als Fotografin in Erscheinung, kann aber viel mehr als fotografieren. Zum Beispiel Filme machen und Wohnwagen einstricken. Auch ist sie Vorarlbergerin, was nicht zwingend Talente hervorbringt, aber möglicherweise fördert. Als Vorarlbergerin verwies mich Julia F. auf den gebackenen Grießknödel als kulinarisches Medium zum Verständnis einer Lebensart.

Um das zu verstehen, müssen wir uns mit dem Grieß beschäftigen. Dieser zählt zu den billigsten Nährmitteln und ist damit prädestiniert für die Zubereitung kostengünstiger Gerichte mit hohem Sättigungspotenzial.

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