Das ewige Putzi

Jeder kennt ihn, niemand weiß seinen Namen. Stephan Bauer wurde als Werbefigur erwachsen. Wie hat ihn das geprägt?

Medien | Chronik: Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 15/15 vom 08.04.2015


Foto: Christian Wind

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Irgendwie hat man ihn sich anders vorgestellt. Gefühlte 10.000 Mal blickte er einem vom TV-Schirm in die Augen. Im echten Leben übersieht man den jungen Mann fast, der da im Museumsquartier hinter seinem Tee hockt. Er fügt sich unauffällig ins urbane Bild. Cooles Shirt, Sneakers, ein feines Gesicht, ein bisschen wie Wolfgang Schüssel in Jugendjahren, nur mit rötlichem Schopf. Er hat sich gerade losgeeist von der Masterarbeit, die derzeit sein Leben bestimmt. Wirtschaftsinformatik. Erste Frage: Stephan Bauer mit „ph“, nicht mit „f“, stimmt das?

Ja, Stephan Bauer. Laut einer Umfrage bekannter als der Bundespräsident. Werbename Putzi Putz, Sohn in der Werbefamilie Putz, die so heißt, weil sie sich auf „Lutz“ reimt. So wie die Möbelfirma. Stephan Bauer also. Ein Allerweltsname.


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