Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Meidlinger Markt: Es tut sich trotzdem was

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 15/15 vom 08.04.2015

Ja, der Meidlinger Markt war hier schon einmal dran. Aber das war vor fünf Jahren, und seitdem hat sich hier ganz schön was getan. Trotzdem ganz schön viel getan, muss man sagen, trotz der - nennen wir es nicht Verhinderungsstrategie, sondern einfach nur -Fantasielosigkeit seitens des Marktamtes. Denn dem Schicksal dieses Marktes, zu einer Ansammlung von Trankler-Hütten, geschlossenen Marktstand-Ruinen und einer prächtigen Müllsammelstelle zu werden, hat sich vor allem einer entgegengestellt: Christian Chvosta, ein junger Koch, Grafiker und Fotograf, der hier vor drei Jahren damit begann, sein Kleinlokal Milchbart zuerst ein bisschen guerillamäßig zu machen, bis er mit Anzeigen zugeschüttet wurde und dann tatsächlich den Gang durch die Institutionen antrat. Bis zum Ende, heute darf er länger offen haben und das Milchbart wurde quasi zum genüsslichen, lebensfrohen Brückenkopf am Markt. Abgesehen davon, dass das, was Chvosta da jeden Tag kocht, wirklich gut ist, Sellerie-Mango-Suppe


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige