Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadlau: der Gemeindebau und seine Blumen


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 16/15 vom 15.04.2015

Es kann einem als Bewohner Wiens durchaus passieren, dass man noch nie in Stadlau war. Wenn man zum Beispiel nichts mit Stahlbau zu tun hatte oder mit Flächen, auf denen früher Stahlbau betrieben wurde. Wobei die Stadlauer Schlüsselbegriffe heute eh nicht mehr Waagner-Biro und Elin Union sind, sondern eher Hornbach und SMZ Ost. Eine nicht uninteressante Gegend jedenfalls, in der sich Dörflichkeit, Kleingärten, gigantische Industrieruinen und irrwitzige Stadterweiterungsarchitektur ineinander verzahnen.

Toast bei der Lokomotivfabrik

Und was gibt's zu essen? In der Platin Billard Dart Bar primär Toast, das Lokal ist aber vor allem deshalb interessant, weil es sich auf dem Gelände des ehemaligen Elin-Union-Areals befindet, einer der beeindruckendsten historischen Industrieanlagen der Stadt, die außer von der MA48 sonst kaum genutzt wird. Aber zumindest gibt es sie noch.

Jenseits der Ostbahn wurde in den vergangenen Jahren dagegen ziemlich viel neu gebaut, darunter ein Medizinerzentrum

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