Spielfeldungustl und Hackler

Austria-Trainer Andreas Ogris: einer der Letzten der Wiener Fußballkultur


Porträt: Johann Skocek
Stadtleben | aus FALTER 16/15 vom 15.04.2015

Nach der Schule sind wir heimgekommen", erzählt Andreas "Ogerl" Ogris, 51, "haben die Schultasche in die Eck' n g'haut und sind Fußballspielen gegangen. Bis es finster war und uns die Mama g'schrien hat." Waschen, essen, Aufgabe machen. Selige, frühe 70er-Jahre, Wien lag wohlbehütet knapp am Eisernen Vorhang, der neue Bundeskanzler Bruno Kreisky weckte das Land aus der katholisch-konservativen Erstarrung und der Bundesliga-Fußball war ein Trauerspiel.

45 Jahre später hat sich nicht allzu viel verändert: Der Liga-Fußball ist ein Trauerspiel. Ogris ist seit Anfang April interimistischer Austria-Trainer, bis zum Saisonende der endgültige Nachfolger feststeht. Nach zwei kapitalen Fehlbesetzungen (Nenad Bjelica, Gerald Baumgartner) und dem Interregnum Herbert Gagers soll er die Mannschaft reparieren. Die Austria liegt derzeit abgeschlagen auf dem siebenten Platz, "muss" sich aber über den Cup oder die Meisterschaft für den Europacup qualifizieren. Andernfalls wird sie für die kommende

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