Zum Geburtstag eine Welt aus Wurst und Käs: 20 Jahre Heimorgelorchester

Feuilleton | Hommage: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 16/15 vom 15.04.2015

Ein Smiley, der weint, ziert das Cover. Das Erste Wiener Heimorgelorchester beweist mit seinem neuen Album "Happy Lamento" nicht zum ersten Mal, wie gut Gegensätze zusammenpassen können. Die Musik, die die vier Wiener Thomas Pfeffer, Jürgen Plank, Daniel Wisser und Florian Wisser seit 20 Jahren auf einfachen Heimorgeln erzeugen, klingt beim ersten Kontakt billig und unfertig. Wenn man sich auf sie einlässt, wirken die Orgelklänge eingängiger und obendrein charmanter als der elektronische Popmainstream.javascript:;

Auch die Langlebigkeit der Gruppe ist bemerkenswert. Dass vier Durchschnittstypen sich mit Casio-Orgeln auf die Bühne stellen, geht ja noch an und wirkt wie ein netter Partygag. Das EWHO startete mit seinen trashigen Produktionen ausgerechnet in der Zeit, als es durch Laptops und die entsprechende Software erstmals möglich wurde, im Heimstudio günstig professionell klingende Musik aufzunehmen.

Doch gerade die Reduktion der Mittel hat die Band erfinderisch gemacht und zu


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