Die Gstettn wird zum urbanen Urwald

Folge X: Das Nordbahnhofviertel im zweiten Bezirk ist ein Paradebeispiel für Stadtverdichtung. Doch Wohnsilos alleine sind zu wenig. Eine Gruppe von Bewohnern kämpft für mehr urbanes Flair im Grätzel

Vor Ort: Hannah Schifko | Politik | aus FALTER 16/15 vom 15.04.2015

Wer sich mit den visionären Anrainern des Nordbahnhofviertels in der Créperie Aero in der Leopoldstadt trifft, bemerkt deren Konsensfähigkeit schon bei der Getränkewahl. Alle bestellen hausgemachte Limonade - nachbarschaftliche Übereinstimmung kann köstlich schmecken. Das Aero war das erste Lokal der 85 Hektar großen Neubauwelt am ehemaligen Gelände des Wiener Nordbahnhofs im zweiten Bezirk.

Bis heute haben sich zum Aero nur eine Handvoll Restaurants im Viertel dazugesellt. Obwohl bereits zehntausend Menschen hier wohnen. In den kommenden Jahren sollen noch einmal so viele zusätzliche Bewohner auf die derzeit noch brach liegende Gstettn, einen Teilbereich des ehemaligen Frachtenbahnhofs, zuziehen.

Das Viertel wächst, die urbane Verdichtung macht sich in den Gassen des Stadtteils trotzdem kaum bemerkbar. Warum?"Weil die Stadt hier viel Potenzial verspielt hat", sagt Peter Rippl.

Gemeinsam mit der Raumplanerin Beatrice Stude, dem Energiewirt Daniel Reiterer sowie rund einem Dutzend

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