Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Falter & Meinung | Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 16/15 vom 15.04.2015

Warum nicht einmal über die wandelnde Bartmode in der Redaktion schreiben? Fangen wir an bei Layoutmaschine Oliver "Ole" Hofmann (Rufname im Stadion: Olé Olé Hoffmann). Einst trat er sich beim Treppensteigen wiederholt aufs Kinnhaar, in Zeiten sommerlicher Temperaturen erscheint er nun in der Redaktion mit einer gestutzten Vollbartvariante.

Linkerhand von ihm in Schreiweite streicht sich Reini Hackl über sein ... er sagt dazu "Hufeisen". Hackl hat in seinem Leben gesichtsfelltechnisch ja schon einiges probiert. Neuerdings sieht er aus wie ein Verschnitt von Hulk Hogan, der den Stiernacken im Wrestlingring verloren hat.

Das Gegenstück zum Hackl ist Lukas Matzinger. Der hat zwar einen Stiernacken, aber keinen Bart. Matzinger hat nebenbei gesagt die aufschlussreiche Titelgeschichte über den Profit der Wettcafés in Wien geschrieben, für das Olé Olé Hofmann das Cover gestaltete, über die der Hackl wiederum als Bildchef noch einmal drübergeschaut hat, aber man will hier nicht vom Wesentlichen ablenken.

Es geht hier um den Bart.

Da kann man die Sache betreffend Florian Klenk nicht aussparen. Nein, nicht die Geschichte, dass er die kritische Berichterstattung übers Glücksspiel vor acht Jahren im Falter einläutete und Matzinger als Ratgeber zur Seite stand. Nein, die Sache mit dem Dreitagesbart. Wenn es kein Kalk ist, der sich während Klenks Urlaub an seinem Kinn festsetzte, dann gedeiht dort tatsächlich ein erster weißer Barthaarhain.

Egal. Gute Lektüre jedenfalls.


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