Frühe Vögel

Das Weinstüberl am Alsergrund hat neben der gastronomischen auch eine soziale Komponente

Stadtleben | Tschocherlreport: Arthur Fürnhammer | aus FALTER 17/15 vom 22.04.2015

Freddy Pekac hätte auch Installateur bleiben können. Ein sicherer Job, geregelte Arbeitszeiten, ein guter Stundenlohn - auf all das kam es ihm nicht an. Auch das Beheben von Gas- oder Wassergebrechen war seine Sache nicht. Als Freddy einem Freund an der Theke aushalf, stellte er fest, dass ihm die Arbeit in der Gastronomie gefiel, und kurz darauf eröffnete er sein eigenes Lokal.

30 Jahre ist das jetzt her. Als es damals um die Frage ging, welcher Typ Lokal es sein sollte, spielten die Öffnungszeiten eine nicht unerhebliche Rolle. Bei einem Beisl etwa durfte man erst um acht aufsperren. Zu spät für Freddy. Bei einem Branntweiner musste man um sechs Uhr abends schon zusperren. Zu früh für Freddy. Die längsten Öffnungszeiten gab es bei der Weinstube, die damals noch in eine eigene Kategorie fiel: früh auf, spät zu. Und so kam das "Weinstüberl" zu seinem Namen.

Heute öffnet das kleine Lokal in der Liechtensteinstraße an Werktagen um fünf in der Früh. Zwölf Stunden steht Freddy


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