Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Das dicke Ende der Langen Gasse

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 17/15 vom 22.04.2015

Man könnte da jetzt ein paar Klischees bedienen. Tatsächlich entwickelten sich in der Josefstadt der vergangenen Jahre aber einige Hot Spots der Genusskultur, die zwar nach wie vor eher bürgerlich angelegt sind, aber dafür eine Dynamik an den Tag legen, wie sie andere Innengürtelbezirke gerne hätten. Und sehr erstaunlich: Einer dieser Hot Spots ist die Lange Gasse, die ja weder besonders hübsch ist noch über einen zentralen Platz verfügt.

Der Markt machte den Start

Aber trotzdem begann es hier vor ziemlich genau einem Jahr mit einem samstäglichen Bio-Wochenmarkt, bei dem Bio-Martin Käse, Biofisch Räucher-, Frischfisch, Fleisch, Fischsalate und Fischsuppe, und weitere Produzenten Säfte, Honig, Gemüse und Wein verkaufen. Übrigens seit langem der erste Markt der Josefstadt.

Die Taqueria Los Mexikas, die hier im Herbst 2009 aufmachte, ist zwar nicht der erste Mexikaner im Bezirk, aber sicher der beste. Maurizio Aceves kocht nämlich nicht so mexikanisch, dass es Wienern schmecken


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige