"Ihr habt Angst, mich zu benennen"

Links, schwarz, lustig: Der deutsche Kabarettist und Buchautor Marius Jung über den Mohr im Hemd, das Binnen-I und eine Kindheit unter Weißen


Interview: Matthias Dusini
Feuilleton | aus FALTER 18/15 vom 29.04.2015


Foto: Christian Wind

Foto: Christian Wind

Der deutsche Schauspieler Marius Jung macht seine dunkle Hautfarbe zum Thema von Kabarettprogrammen und Büchern. Er sieht sich als Freigeist, der den manchmal schrillen Debatten über Rassismus mit der Stimme der Vernunft begegnet. In Talkshows und Radiodiskussionen ist Marius Jung ein gern gesehener Gast, da er eine unabhängige Position zwischen Gegnern der multikulturellen Gesellschaft und antirassistischen Aktivisten einnimmt. In seinem ersten Buch „Singen können die alle!“ vermittelte Jung seine Erfahrungen mit Diskriminierung satirisch. Unlängst kam er nach Wien, um sein neues Buch „Moral für Dumme“ zu präsentieren, in dem es um die sogenannte Political Correctness (PC) geht. Der Falter traf den Autor vor der Abreise im Café Westend.

Falter: Herr Jung, Kabarett ist Lachen, Rassismus ist Weinen. Wie geht das zusammen?

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