Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Reindorf -jetzt geht's lohos!


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 18/15 vom 29.04.2015

Was irgendwie schon seit längerer Zeit im Raum stand, was von Gentrifizierungs-Kassandras seit jeher befürchtet und von Stadtplanern nicht für möglich gehalten wurde, passierte nun doch: Rudolfsheim wurde entdeckt, viele junge Familien zogen her, in der Reindorfgasse entstanden Architekturbüros, Fahrradwerkstätten und Vinotheken. Und das, obwohl hier kein infrastrukturelles Monumentalprojekt in der Nähe ist. Einfach so, aber dafür für Wiener Verhältnisse eigentlich ziemlich rasch.

Hat sich das auch kulinarisch niedergeschlagen? Und ob. Okay, das Gasthaus Quell ist immer noch Drehund Angelpunkt des Grätzels, hier vermischen sich Jung und Alt, cool und gemessen, köstlich und deftig grandios miteinander, die Atmosphäre dieses rauen Parade-Gasthauses ist so wunderbar, die Extrazimmer so liebreizend, das Cerna-Hora-Bier aus einem Nest nördlich von Brünn so gut.

Quell der Reindorf-Entwicklung Gleich gegenüber vom Quell und vom kleinen Kirchenplatzerl vor St. Reindorf gibt's seit

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