Öffnet die Grenzen und die Geldbeutel

Es gibt vieles, was man tun kann, um das tausendfache Flüchtlingssterben im Mittelmeer zu beenden


Kommentar: Nina Horaczek

Falter & Meinung | aus FALTER 18/15 vom 29.04.2015

Bald zieht sie wieder los, die Schauferlbrigade. Dann bauen die Kinder ihre Sandburgen an den Familienstränden von Caorle und Jesolo.

Das Mittelmeer ist nicht nur die große Badewanne unserer Kindheit. Es gerät auch zum Massengrab von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, deren Namen wir nicht einmal kennen (siehe auch Artikel Seite 24).

Die Bilder der Schiffb rüchigen sind so schwer zu ertragen, dass sogar Engagierte leicht in Apathie verfallen. Dabei gäbe es viel zu tun. Beginnen wir ganz oben, bei der Europäischen Union. Wer auf unsicheren Booten durchs Meer schippert, muss gerettet werden. Es gibt kein höheres Recht als das Recht auf Leben. Dass auch Menschen nach Europa kommen, weil sie sich ein besseres Leben erhoffen, ist kein Grund, sie ersaufen zu lassen.

Daher braucht es, erstens, eine breit angelegte humanitäre Meeresrettungsaktion. Zwar hat die EU angekündigt, die Mittel für die EU-Mission Triton auf etwa neun Millionen Euro pro Monat zu erhöhen. Allerdings ist Triton

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