Stadtrand

Angst und Schrecken auf der Mahü

Urbanismuskolumne

Stadtleben | aus FALTER 18/15 vom 29.04.2015

Schlimme Dinge geschehen derzeit auf der Mahü, die Begegnungszone des Schreckens hat wieder zugeschlagen: "Die sogenannte Begegnungszone schreckt offenbar viele Autofahrer ab. Die Garagenbetreiber der Mariahilfer Straße klagen über dramatische Einbußen." So gelesen vergangene Woche in der Kronen Zeitung. Das ist freilich hart für die Betreiber - einer hat dem Vernehmen nach bereits eines seiner fünf Parkhäuser schließen müssen. Und allein in der Zieglergasse habe er bis zu 10.000 Euro Umsatzrückgang pro Monat.

Der Umkehrschluss würde dann wohl bedeuten, dass die Begegnungszone funktioniert und bewirkt, wozu sie geschaffen wurde. Nämlich die Leute dazu zu bewegen, das Auto stehen zu lassen und stattdessen mit den Öffis zu fahren. Immerhin kostet ein Öffi-Ticket weniger als eine Stunde im Parkhaus. Und dass nicht nur die Einkäufer, sondern auch die Dauerparker weniger werden, könnte daran liegen, dass die Anrainer jetzt wieder auf den Straßen parken können - ohne monatlich 100 Euro und mehr für den Garagenplatz löhnen zu müssen.


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