Kultur kurz

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Feuilleton | aus FALTER 18/15 vom 29.04.2015

Denkmal für Retter

Mit ihrem Konzept "Wald der Erinnerung" haben die Architektin Gabu Heindl und der Künstler Eduard Freudmann - beide stammen aus Wien -den Internationalen Wettbewerb für die Gestaltung eines Denkmals im Warschauer Ghetto gewonnen. Auf dessen ehemaligem Gelände in der Warschauer Innenstadt werden nun 10.000 Espenbäume gepflanzt. Erinnert werden soll an jene Polen, die Juden vor den Nazis versteckt haben. Die Espen symbolisieren die unbekannte Zahl der Geretteten. Menschen, die sich gegen das Nazi-Regime gestellt und Juden Unterschlupf geboten haben, bekommen von Israel den Ehrentitel "Gerechte unter den Völkern". Polen stellen unter ihnen die größte Gruppe.

Kunst in Titos Bunker

Zeitgenössische Kunst sucht Eingang in einen Atombunker. Bereits zum dritten Mal findet die Biennale "D-0 ARK Underground" in der zentralbosnischen Kleinstadt Konjic statt. Gebaut wurde die bis zu 280 Meter tiefe Bunkeranlage zwischen 1953 und 1979. Seit der ersten Biennale 2011 werden über


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