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Filme vom Kriegsende: eine Tagung zum 70. Jahrestag

Lexikon | MO | aus FALTER 18/15 vom 29.04.2015

Besonders stark, einprägsam, unerträglich sind die Bilder, die das Kamerateam der US Air Force drehte, das von März bis Juli 1945 in Europa unterwegs war, um den Krieg und seine Folgen für die Nachwelt festzuhalten: und zwar kinotauglich, in Farbe. Eine zweitägige Konferenz des Forschungszentrums IFK widmet sich anlässlich des 70. Jahrestags des Kriegsendes der Analyse des sogenannten "Liberation Footage - Atrocity Pictures", die von einer gleichnamigem Reihe im Österreichischen Filmmuseum begleitet wird. Nebst heimischen Kulturwissenschaftlern wie Ingo Zechner und Drehli Robnik haben sich Gäste von Washington, D.C. (Leslie Swift) über London (Jeremy Hicks) bis Canberra (Michael Loebenstein) angesagt. Dabei gilt es nicht nur die Bilder der Schoah zu hinterfragen, sondern auch das vielbeschworene "Bilderverbot". Der Eintritt ist frei.

IFK, Do 14.00 (bis 8.5.)


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