Mehr davon: So eine Art Tapas

Stadtleben | aus FALTER 19/15 vom 06.05.2015

In Österreich wird man vom Publikum geliebt, wenn die Dosis - im Idealfall Fleisch - nicht unter 700 Gramm schwer ist und außerdem noch von reichlich "Beilog" begleitet wird. Denn da wird das Essen während des qualvollen Verzehrs erstens kalt und zäh, und zweitens wird einem davon schlecht, und darum geht's ja. Phäakentum sind wir der Aufbaugeneration schließlich schuldig.

Sarkasmus Ende. Anderswo erfand man die köstliche Kleinportion, von der man nach Lust und Laune auswählen kann, was und so viel man will. Es ist das Modell des sinnlichen Genusses, der Neugier, des aromatischen Entertainments. Gibt's zum Glück bei uns auch schon immer öfter.

Der Fuchs und die Trauben Ein ziemlich lässiges, junges "All Purpose"-Lokal, eine Mischung aus Bar, Weinbar und Restaurant, das kulinarische Programm wird von einer Reihe "Tapas" bestritten, die aber keineswegs zwangsläufig spanisch sein müssen, sondern ihre Ursprünge auch in Italien, Nordafrika oder Japan haben können. Sehr entspannt,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige