Technik Dinge, die uns brauchen

Wasserdichtes Musikhören beim Längenschwimmen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 19/15 vom 06.05.2015

Schwimmtraining ist gesund, aber sterbenslangweilig. Man schaut die meiste Zeit auf den Beckenboden, und mit anderen Schwimmern plaudern kann man auch schlecht.

Als Ex-Leistungsschwimmer kann ich versichern, dass eine Trainingseinheit von der Art "1000 Meter Kraul Beine" schon aus Langeweilegründen kaum durchzuhalten ist, es sei denn, man löst im Kopf mathematische Probleme oder übt sich in Atemmeditation (auch sehr fad). Eine gute Alternative ist Musik. Dazu braucht man einen wasserdichten Musikspieler mit ebenso wasserdichten Ohrhörern. Außerdem darf das Headset nicht verrutschen und das Gerät muss sich während des Schwimmens bedienen lassen, ohne dass man dabei absäuft.

Alle drei Probleme hat Sony mit seinem Sportwalkman NWZ-WS610 (150 Euro für 4 GB Speicher, 200 Euro für 16 GB) clever gelöst. Das Gerät besteht nur aus zwei In-Ear-Modulen, die über einen Nackenbügel fest miteinander verbunden sind. Eine dünne Membran schützt die Ohrhörer dabei vor dem Eindringen von Wasser.

Bedienen lässt sich der Walkman direkt am Ohrmodul oder über eine Bluetooth-Fernbedienung, die man wie einen Ring am Finger tragen kann. Die Musik lässt sich per Bluetooth oder NFC kabellos vom Smartphone übertragen oder per USB vom Computer.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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