Urbanes Betragen

Benimmfibel für Großstadtmenschen (213)

Stadtleben | aus FALTER 19/15 vom 06.05.2015

Herr H. gerät immer wieder in Verlegenheit, wenn er in Begleitung von Arbeitskollegen Bekannte oder Freunde trifft. Soll man sich vorstellen, fragt er, und wer stellt wen vor?

Werter Herr H., machen Sie doch bitte aus einer Mücke keinen Elefanten! Natürlich müssen Sie vorstellen, es sei denn, Sie legen künftig keinen Wert auf Freunde und Bekannte. Und selbst wenn hier Welten aufeinanderprallen sollten: Mit einer korrekten Einführung können Sie sogar dem steifen Herrn Generaldirektor die ganzkörpertätowierte Freundin gut verkaufen. Dabei gilt es nur zwei Kleinigkeiten zu beachten: Bevorrangt wird immer der Ältere -wobei als "älter" mindestens zwei Generationen Unterschied gilt - und die Frau. Treffen Sie also mit Ihrer Freundin Ihren Chef auf der Straße, erfährt Ihre Freundin den Namen Ihres Chefs zuerst, weil sie eine Frau ist. Es sei denn, Ihr Chef ist mindestens zwei Generationen älter als Ihre Freundin. F Noch Fragen? stadtleben@falter.a


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