Herr Fahrradbeauftragter, was haben Sie in den letzten dreieinhalb Jahren getan?

Stadtleben | Interview: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 19/15 vom 06.05.2015

Die Mobilitätsagentur, die fürs Radeln (und fürs Zufußgehen) in Wien zuständige städtische Einrichtung, hat ihre Zentrale neuerdings mitten in Bobostan. Gleich beim Karmelitermarkt hat Martin Blum (und seine Kollegin fürs Zufußgehen) samt Team ein helles Geschäftslokal bezogen - mit Infoschalter und Publikumsverkehr. Die Abstellbügel vor dem Haus sind noch ganz neu. Seit dreieinhalb Jahren macht der Verkehrsexperte den Radverkehrsbeauftragten. Im Interview berichtet er, wie sich das Radeln in Wien bereits verändert hat. Und was noch alles besser wird.

Falter: Herr Blum, Sie machen den Job des Wiener Radverkehrsbeauftragen seit dreieinhalb Jahren, hat sich was getan?

Martin Blum: Allerdings. Der Radverkehrsanteil hat sich von 4,6 im Jahr 2010 auf 7,1 Prozent erhöht - das ist eine Steigerung um rund 50 Prozent. Diese Steigerung ist höher als der Zuwachs an Radwegkilometern im selben Zeitraum. Wir sehen, es tut sich etwas. Die Leute fahren gerne Rad und nutzen das Rad zunehmend


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