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IT-Kolumne

Medien | Anna Goldenberg | aus FALTER 19/15 vom 06.05.2015

Um das gesamte Internet auszudrucken, bräuchte man Papier von 16 Millionen Bäumen, rechneten britische Studenten kürzlich aus. Keine Sorge, Wienerwald, für uns Digitaleinwohner sind Internetausdrucke moralisch fast so verwerflich wie Legebatterieeier. Und außerdem sowas von 1999. Bei jemandem wie mir, die mit Smartphone, Tablet und Laptop ausgerüstet ist, fristen Drucker eine geächtete Existenz.

Allerhöchstens drucke ich ab und zu ein besonders herzerwärmendes E-Mail aus. Oder alle heiligen Zeiten einen klugen Artikel, zwecks Studium mit Leuchtstift. Okay, und wirklich ganz, ganz selten muss eine papierene Wegbeschreibung her, denn bei Smartphone, Tablet und Laptop könnten ja gleichzeitig die Batterien leer werden. Das Gleiche gilt für e-Tickets, sicher ist sicher, am besten ausdrucken, und zwar doppelt, hält besser. Wenn ich das so zusammenrechne, habe ich vielleicht doch einen Beserlpark auf dem Gewissen.


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