Lassen wir Kärnten nicht im Stich

An der Hypo-Misere trägt die Bundespolitik Mitschuld. Der Finanzminister muss weitere Schäden verhindern

Kommentar: Ferdinand Lacina | Falter & Meinung | aus FALTER 19/15 vom 06.05.2015

Kärnten ist reich - sagte die Sonne, bevor sie vom Himmel fiel. Den Reichtum besorgten dem "Freistaat" die Kollegen des Freistaats Bayern. Mit Landeshaftungen im Rücken ließ sich der Expansionskurs fortsetzen -bis die Münchner in Klagenfurt eines der schwarzen Löcher, die im Gefolge der Finanzkrise auftauchten, entdeckten.

Wie immer man das Verhandlungsgeschick der Finanzminister Bayerns und Österreichs beurteilen mag, Resultat war: Zur Abwendung der Insolvenz wurde die Hypo Alpe Adria mitsamt ihren Tochterbanken verstaatlicht. Die jeweiligen Finanzminister/-innen waren keine talentierten Eigentümer. Den mehrfach veränderten Gremien Vorstand und Aufsichtsrat wurde - entgegen dem Gesellschaftsrecht! - hineingeredet.

Als schwierig erwies sich die Vielfalt der Zielsetzungen: das Aufspüren von Fehlleistungen, das Aufdecken krimineller Machenschaften, die Verwertung der Aktiva im internationalen Geflecht von Gesellschaften.

Wertvolle Zeit verstrich durch die Weigerung von Ministerin Fekter,

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