Nachhaltigkeit ist ein Sport

Der Trend zur Ökologisierung zieht langsam auch in das Sportbusiness ein

Stadtleben | Reportage: Johann Skocek | aus FALTER 19/15 vom 06.05.2015

Wenn Georg Tappeiner einmal Zuversicht äußert, muss echt etwas weitergehen. Der Umwelt-und Organisationsberater des Wiener Forschungsvereins Ökologie-Institut meint, neuerdings einen Paradigmenwechsel "vor allem bei kleinen Sportvereinen und Veranstaltungen" wahrzunehmen. Immer mehr Sportfunktionäre richten nämlich ihre Tätigkeit nach ökologischen Prinzipien aus. Vom Fair-Trade-Trikot bis zu Mehrweggebinden für Bier und Saft. "Auch die Sportförderung in den Bundesländern wird sich in Richtung Ökologisierung verändern", meint Tappeiner.

Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Laut Österreichs Verfassung ist der Sport Bundesländersache. Bemerkenswerterweise beginne dort das Umdenken, sagt Tappeiner. Auch dem Sportministerium ist das schon aufgefallen. In einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Titel "Nachhaltiger Sport" stellten kürzlich Sportminister Gerald Klug, Umweltminister Andrä Rupprechter und das Umweltbundesamt ein Internettool vor: Auf www. nachhaltiger-sport.at


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