Und schreiben kann sie auch

Vea Kaiser betrat die literarische Bühne auf Stöckelschuhen. Fast wäre sie gestolpert. Mit ihrem neuen Roman behauptet sich die Medienfigur als Autorin

Feuilleton | Begegnung: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 19/15 vom 06.05.2015


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Vea Kaiser stöckelt durch das Wiener Café Engländer, und der halbe Raum schaut zu. Die großgewachsene Dunkelhaarige fällt auf, wo immer sie auftaucht. Gleichzeitig ist sie eine verdammt gute Schriftstellerin, das lässt sich mittlerweile auch nicht mehr übersehen.

Ihr 2012 erschienenes Buchdebüt „Blasmusikpop“ hat das Leben der mittlerweile 26-Jährigen komplett umgekrempelt. Vorher war sie eine junge Frau mit einem seltenen Faible für die alten Griechen und literarisch ein völlig unbeschriebenes Blatt. Nur ein paar Monate später stand sie mit ihrem ersten Roman auf den Bestsellerlisten, gab unzählige Interviews – bei 263 hat sie zu zählen aufgehört – und wurde zur öffentlichen Figur.


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